TransAlp 2010: Etappe8 – La dolce vita

Die bike TransAlp 2010 ist für Jana und Ronald geschafft! Mit tollen Leistungen auf den letzten Etappen konnten sie ihr Minimalziel Top Ten genau erreichen. Zum Schluss erreichten sie erneut den 10. Tagesrang und Platz 10 in der Gesamtwertung unter knapp 60 Mixed Teams. Auf die Sieger der Mixed-Wertung hatten sie lediglich 6:32h Rückstand 😉

 Und hier Ronalds  Bericht von der letzten Etappe:

„Nach einem miserablen Frühstück und der Berechnung von 90EUR für das Waschen unser „Schlammetappenwäsche“ von gestern ging es auf in den Startblock A. Was für ein Gefühl, gleich am Start alle Konkurrenten zu sehen. Die ersten 12km ging es nur bergab, zum Glück neutralisiert! Besser für Leib und Leben und besser wegen unserer Bergabschwäche. In einem Pulk mit all den großen Namen der MTB-Marathonszene…

Dann gab es doch nochmal ca. 1000hm am Stück, bei denen ich mich im unteren Teil sehr schwer tat, dann aber Jana doch noch helfen konnte. Bis zur Spitze waren wir auf Platz 9 und auf Tuchfühlung mit P 8 und 7. Doch dann ging es bergab… heute war es unterwegs schon ein besonderes Gefühl, man hat allen angemerkt, dass Riva und damit das Ende der Strapazen nahe ist. Trotzdem gab es von allem nochmal reichlich. Eine lange Schiebepassage auf rutschigen Steinen und so ähnlich auch nochmal bergab. Dort haben auch fast alle geschoben. Plötzlich kam man dann aus dem Trail und konnte den Gardasee sehen. Und riechen und fühlen! Anderes Klima, andere Vegetation. Grillenzirpen, Olivenbäume, alles schön.

Zieleinlauf, Gesamtrang 10 gesichert! Stolz darauf, dass Jana sich so durchgebissen hat. Sie ist vor 2 Monaten bei der Mad East Challenge in Altenberg das erste MTB-Rennen gefahren. Und hier in den Alpen ist es nicht nur nach oben sehr hart, sondern vor allem auf den unendlichen, ruppigen Abfahrten besonders anspruchsvoll. Unsere hitzeverfärbten Bremsscheiben zeugen davon. Gerade an den letzten beiden Tagen, als ich etwas träger wurde, hat Jana sich wirklich verbissen durchgekämpft. So, dass sie Kay an der Verpflegung nicht mal mehr antworten konnte, was sie haben will 😀 Also Respekt!

Ich habe sie natürlich schon versucht zu überreden beim EBM in Seiffen zu starten, weil ich neugierig bin, wie das so anschlägt. Da ihr 1a-Stevens-Crossteam aber, wie der Name schon sagt, eher die Cross-Saison im Winter verfolgt, ist es nicht sicher, ob es auch klappt. Für meinen Teil bin ich natürlich auch neugierig wie sich Seiffen dann fährt. Diesmal auch ich wieder die lange Runde(100km). In den letzten Tagen hat die SRM Kurbel mit den gemessenen Wattzahlen natürlich erstmal schonungslos offengelegt, wie die Leistung nachgelassen hat. Mit etwas Pause wird es aber hoffentlich wieder besser. Es ist übrigens interessant zu sehen, wie niedrige Durchschnittsleistungen man auf einer Etappe erbringt, denn die Abfahrten werden ja erstmal mit gemessen, das versteckt dann ein wenig die tatsächlichen Anstrengungen. Für mich ich es zumindest schwierig gewesen 1,5h 250W zu erbringen. Das hätte ich nach dem K3-Training so nicht erwartet. Ich bin gespannt was dann später die SRM Experten und 2peak.com bei der Auswertung der Daten dazu sagen werden. Das Schieben oder Ziehen hat jeweils 50-100Watt extra abverlangt. Keine Ahnung, was dann wirklich bei Jana angekommen ist.

So jetzt mal weg vom Sport. Riva und Torbole haben uns mit Sonne, Wasser und Shopping verwöhnt. Türkisfarbener Gardasee und unsichtbares Südufer schaffen fast die Illusion einer Meeresbucht. Jetzt ist nur noch Relaxen angesagt… Viel Kuchen und alles was mit Café zu tun hat. Morgen früh noch 1h rollen damit die Beine gespült werden und dann ein Tag im Auto auf dem Weg zurück nach Dresden.

Ciao Ronald“

In den nächsten Tagen könnt ihr dann eine ausführliche Auswertung der SRM-Daten der beiden hier, auf www.srm.de, www.2peak.com oder www.thebikeblog.de sehen.

Danke an alle unterstützenden Partner: r2-bike.de, Autohaus Pirna, Aktiv3, SRM, Stevens, m2-dresden.de! und Claudia 😀

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