Stimmen aus dem Trainingslager auf Gran Canaria

Gerade eben habe ich eine E-Mail von Benno aus Erfurt bekommen.  Damit ich mich diesmal nicht alleine schlecht fühle, hier für alle. Er ist schon seit über einer Woche auf Gran Canaria, u.a. auch schon Alban Lakata getroffen etc.
Benno:
“so gestern 2600 hm, heute 2800 hm und so geht es noch die naechsten 2 tage weiter. der abreisetag wird als ruhetag genutzt.
ich sach nur, die kurven hier sind so geil, da gibt es nur noch eine sorte kurven die da ranreicht…bin inzwischen ein passabler abfahrer geworden, jetzt wo ich fast alles ecken kennen…
es gbit hier ca. 5 schoene steigungen ins gebirge, so um die 1000 hm, da kann man sich richtig ins nirvana fahren, so fluffig sind die. du kommst oben an und denkst du hast drogen genommen und willst mehr, mehr, mehr…
die insel sollte als trainingsrevier verboten werden und nur noch fuer mich und euch da sein. (ich denk an euch, und wie es waere mit euch die berge hochzufliegen. die strassen knallen dermassen rein, es ist der wahnsinn. da vergisst man jeden schmerz. bin heute ne nebenstrasse hoch. auf 5 km nur zwischen 15-20% steigung. trittfrequenz bei 35, mit heldenkurbel und 12-27. was fuer ne wuergerei. hab dafuer in einer stunden nur 2 autos gesehen.
und wenns wieder laueft, ist es geil im “lothar-markscheffel-stil” die anstiege hochzuballern, mit offenem brusthaartoupet…
ich muss aufpassen, dass meine muskeln nicht so stark wachsen, dass die haut am oberschenkel platzt, so ist zumindest mein gefuehl…
wenn ich spruecheklopfer waere wuerde ich sagen: unter 2000 hm steig ich nich mehr aufs rad.
schade, dass naechste woche kein rennen ist.
bis denne und jetzt wieder buffett und bett…”

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