Rennbericht Erzgebirgstour 2016

Am 22.07. ging ich (Christian Süß) zum dritten Mal bei der nunmehr 11. Erzgebirgstour an den Start. Am Freitag warteten auf einem neugebauten Abschnitt der B93 zwischen Schneeberg und Kirchberg ein ca. 4,5 km langes Einzelzeitfahren (Etappe 1) und ein anschließendes Kriterium mit 15 Runden á 2,2 km (Etappe 2) auf die Teilnehmer.

Die Vorzeichen waren gut: Das Wetter war super und der Start lag nur ca. 5 km von meinem Elternhaus entfernt, deswegen bin ich kurzerhand direkt mit dem Rad angereist und konnte mich so gleich warm fahren. Auch die zeitige Anmeldung war ein kleiner Vorteil, da ich mit Startnummer 4 eine etwas längere Pause bis zum Kriterium hatte als die meisten der 44 Starter.

Mit der Zeit beim EZF war ich zufrieden, da mir Zeitfahren eh nicht besonders liegt. Auch das Kriterium lief gut. Ich konnte mit der Spitzengruppe ins Ziel sprinten und verlor keine weitere Zeit. Entgegen meiner Befürchtungen hat das Kriterium sogar richtig Spaß bereitet.

Der Samstag startete mit einem Bergzeitfahren (Etappe 3) am Pumpspeicherwerk in Markersbach, welches zugleich als ein Jedermann-Bergzeitfahren ausgetragen wurde. Dieses lief richtig gut, ich konnte einen guten Rhythmus finden und das Ding bis oben durchziehen. Im Rahmen des Jedermann-Wettkampfes sprang am Ende sogar Platz 2 in der AK hinter Vinzenz Porstmann für mich dabei raus. Bei der folgenden 4. Etappe (57 km, 1040 hm) steckte aber dann das Bergzeitfahren noch ziemlich in den Beinen und ich musste vorm Schlussanstieg zum Fichtelberg reißen lassen. In der anschließenden Abfahrt fand sich zum Glück eine immer größer werdende Gruppe zusammen, mit der ich bis ins Ziel rollieren konnte.

Am Sonntag stand schließlich die Königsetappe mit über 105 km und 1760 hm auf dem Programm. Meine Beine fühlten sich erstaunlich gut an und ich konnte mit der Spitzengruppe bis in den vorletzten Anstieg fahren. Dort musste ich zwar reißen lassen, aber auf der Kuppe fanden sich fast alle an einem Bahnübergang zusammen. Dort standen wir dann ca. 5 Minuten und warteten auf den Zug, der wahrscheinlich bis heute nicht kam. Erschwerend kam hinzu, dass sich das Fahrerfeld inzwischen mitten in einem kräftigen Gewitter befand. Nachdem erlöschen des Signals  fuhr die Spitzengruppe also nahezu geschlossen in den letzten Anstieg. Etappensieger war am Ende Vinzenz Porstmann, der sich damit auch das Bergtrikot sichern konnte.

In der extrem spannenden Gesamtwertung, in der am Ende die ersten 5 Fahrer innerhalb von 45 Sekunden lagen, konnte sich am Ende Andreas Hacke vor Philipp Rothe und Torsten Kunath durchsetzen. Das grüne Trikot ersprintete sich Christian Rose. Für mich Stand insgesamt Platz 12 zu Buche, womit ich sehr zufrieden bin. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start!

 

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